Was ist der Unterschied zwischen Sketchnotes und Doodles?

Sketchnotes und Doodles, ist das nicht das Gleiche?

Hast du dich auch schon mal gefragt: “Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Sketchnotes und Doodles und was bedeuten die Worte überhaupt?“ Dann klären wir die Frage heute und betrachten uns die zwei Arten des Zeichnens mal genauer.

Inhalt

Was sind Doodles?

Doodle ist englisch und bedeutet „Gekritzel“ und doodling bezeichnet somit das „vor sich hin kritzeln“.

Abbildung von kleinen Kritzelein den sogenannten Doodels die ganz nebenbei gezeichnet werden.

Hast du dich schon mal dabei erwischt wie du während dem Telefonieren oder dem Unterricht vor dich hin kritzelst? Genau das bezeichnet man als doodling, es ist das einfache zeichnen von aneinandergereihten Formen, kleinen Figuren oder auch unendlichen Spiralen die sich wild über das Blatt bewegen. Sie kommen einfach aus dir raus ohne nachzudenken oder einen Sinn zu machen.

Ganz im Gegensatz zu Sketchnotes.

Was sind Sketchnotes?

Sketchnote bedeutet in deutsch „Skizzennotiz“ du könntest es auch übersetzen als „Bildnotizen“. Sie bestehen aus einer einfachen Zeichnung und werden oft begleitet durch ein passendes Wort oder kurzen Text.

Ein bild was das Wort Sketchnote in seine Einzeteile zerlegt, nämlich einmal das Bild plus die Notiz ergibt zusammen eine Visuelle Notiz die Sketchnotes

Im Gegensatz zu Doodles setzt du Sketchnotes ganz bewusst in deinen Notizen, Mitschriften, Mindmaps oder Präsentationen ein. Sie unterstützen die Aussage des geschriebenen Text, weißen auf wichtige Aussagen hin, halten Gedanken zu gehörtem Fest und helfen dir Inhalt besser zu verstehen und zu merken.

Was bewirkt das Zeichnen von kleinen Bildern?

Ok, soweit der Unterschiede aber, was bringt dir jetzt das zeichnen von Doodles oder Sketchnotes?

Oft beginnt alles mit dem Gekritzel nebenbei. Ganz unterbewusst fängst deine Hand an, sich über das Blatt zu bewegen, Formen zu kreieren und kleine Wesen zu zeichnen. Du denkst dabei nicht darüber nach, es passiert gefühlt völlig selbstständig und oft während du jemandem zuhörst. Du malst also völlig frei, ohne nach Perfektion zu streben.

Das hat zwei große Vorteile.

Besser kpnzentrieren und entspannen durch das Kritzeln von Doodels nebenbei aber auch von Sketchnotes.

Einerseits kannst du durch diese Art des Zeichnens super entspannen und neue Ideen hervorbringen da du ohne Druck und Einschränkungen zeichnest.

Andererseits, kann genau diese Technik, des „vor sich hin kritzeln“, dir helfen, dich besser zu konzentrieren und fokussieren.

Hier beginnt die Schnittstelle zu Sketchnotes!

Ein Hilfsmittel für deine Konzentration

Eine Studie von Jacky Andrade der University of Plymouth hat ergeben, das Personen die während eines Telefonats kritzeln 29% mehr Infos erfassen konnten als diejenigen die sich nur Notizen machten.

Das Ergebnis der Studie wird so erklärt, dass durch die motorische Aktivität, das Gehirn an genau den Stellen besser durchblutet wird, die für die Aufnahme und das Verarbeiten von Informationen wichtig sind. Zeichnen und Hören scheinen miteinander verwoben zu sein.

Durch zeichnen, Hören und verarbeiten ist dein Gehirn so beschäftigt das es keine Zeit für Ablenkung hat.

Übersetzen wir das mal in einfache Worte. Wenn dein Verstand und Körper mit zuhören und zeichnen beschäftigt ist bleibt wenig Raum für Ablenkung. Du bist voll in dem Moment und absolut fokussiert.

Genau hier, kannst du jetzt bewusst den Unterschied setzen, zwischen einfachen Doodles und Sketchnotes.

Wenn aus Doodles Sketchnotes werden.

Wenn du es schaffst, dieses unbewusste doodling in bewusstes zeichnen von Sketchnotes umzuwandeln, öffnen sich für dich neue Türen.

Ab diesem Moment zeichnest du nicht mehr nur irgendwas, nein du zeichnest kleine Bilder, Symbole Pfeile und Container, kombiniert mit kleinen Wort und Text Schnipseln. Du setzt diese bewusst ein, um das Gehörte zu verarbeiten, dir zu merken und die wichtigsten Infos und Kernaussage fest zu halten. Zusätzlich kannst du das ganze mit eigenen Gedanken ergänzen.

Eine fertige Sketchnote Zeichnung in einem Notizbuch für besseres Erinnern wenn du später die Notizen anschaust

Und jetzt? Deine erste Sketchnote ist gezeichnet. Du schaust sie dir an und siehe da, dank der kleinen Bilder und Wegweiser findest du dich auch nach Tagen in deinen Notizen zurecht, du weißt auf einen Blick um was es ging und es kommen plötzlich mehr Informationen in deinen Kopf als du je aufgeschrieben hast.

Warum ist das so?

Wie helfen mir Sketchnotes beim Lernen und Merken?

Kommen wir nochmal auf unser Gehirn zurück. Physiologen sagen das 70% der Sinneseindrücke in Bildern verarbeitet wird. Das heißt, unser Gehirn liebt einfach die Kombination aus Bild und Text. Dabei wirken die kleinen gezeichneten Bildchen wie ein Anker in unserem Kopf.

Dank der doppelten Kodierung (Sketchnote + Text) kann unser Gehirn Informationen besser ablegen und sortieren und somit kannst du später leichter auf sie zurück greifen.

Sketchnotes wirken wie ein Anker in deinem Gehirn. Durch die Doppelte Verarbeitung von Text und Bild bleibt das gelernte besser hängen.

Der Picture Superiority Effekt

Der Picture Superiority Effekt zeigt, das Personen die einen Text mit passenden Schaubildern zum Inhalt gelesen haben, nach 3 Tagen, noch 60% des Inhaltes wiedergeben konnten wo hingegen bei dem reinen lesen oder hören eines Textes ohne Bildern, nach 3 Tagen nur noch 10% des Inhaltes präsent sind.

Das zeigt, allein die Kombination aus Wort und Bild hilft uns Informationen besser zu verarbeiten und zu behalten, ganz ohne intensives lernen.

Nun überlege mal, wie gut und schnell kannst du dir dann Dinge merken, wenn du Bilder bewusst zum lernen einsetzt!

Genial oder und damit ein Grund mehr das zeichnen von Sketchnotes zu lernen und einzusetzen. Was uns zur nächsten Frage bringt.

Wie zeichne ich Sketchnotes?

Das ist eigentlich ganz einfach. Bei Sketchnotes geht es nicht um Kunst es geht um die Idee und manchmal auch um Geschwindigkeit.

Sketchnotes kannst du aus einfachen Grundformen zeichnen. Dazu nutzt du das Visuelle-Alphabet.

Das Visuelle-Alphabet mit dem du alles Zeichnen kannst rund um das Thema Sketchnotes

Aus diesen Formen lässt sich eigentlich alles Zeichnen!

Beispiel: Stell dir vor du sitzt bei einem Vortrag, Notizbuch auf dem Schoß, Stift in der Hand und dann fängt der Redner an seinen Vortrag zu halten. Du willst dir unbedingt alles aufschreiben und nichts verpassen. Hört sich stressig an oder?

Jetzt kommen Sketchnotes ins Spiel.

Du lehnst dich zurück, hörst zu, malst einfache kleine Symbole und notierst dir die Kernaussage zu den einzelnen Themen. Fertig. Schaust du dir diese Sketchnote Notiz später an, wirst du dich an mehr Details erinnern als du notiert hast.

Aber, gerade am Anfang fällt es oft schwer die passenden Symbole und Struktur in Echtzeit zu finden und zu zeichnen.

Daher mein Tipp:

Eine Sketchnote Symbolbibliothek anlegen

Leg dir eine kleine Symbol Bibliothek an mit Icons die du immer wieder Verwenden kannst.

Überlege, welche Bilder passen zu deinem Beruf, deinem Thema, dem Schulfach aber überlege auch allgemein. Welches Symbol könnte z.B. immer für „Achtung Wichtig“ oder für „noch erledigen“ stehen? Nimm dir dazu am besten ein Blatt Papier und leg es in dein Notizbuch. Alternativ, mal die Symbole direkt in dein Buch. Du kannst das ganze auch noch mit einer Variation an Pfeilen und Rahmen ergänzen, kurz alles was du visuell so gebrauchen könntest.

Der Sketchnote Starter Guide für 0,-€ damit legst du die erste Grundlagen vom Zeichnen und arbeiten mit Sketchnotes

Sketchnote Starter Guide

Wenn du mehr Hilfe beim anlegen einer eigenen Symbol Bibliothek brauchst, du nicht so genau weißt, was du zeichnen könntest, dann hol dir gerne meinen „Sketchnote Starter Guide“ für 0,-€ der sich genau mit diesem Thema intensiv beschäftigt.

Wer sollte Sketchnotes nutzen?

Eine Gute Frage. Du hast jetzt viel über die positiven Eigenschaften und nutzen von Sketchnotes gelesen aber wer sollte sie zeichnen?

Kurz, alle Altersklassen die sich etwas notieren, behalten, merken und lernen möchten. Das sind z.B. Schüler, Studenten, Hausfrauen, Berufstätige, Rentner und viele mehr.

Ich würde sagen das schließt fast jeden ein auch dich?

Aber da wäre ja auch noch die andere Eigenschaft des Doodling und Sketchnoten, die, des Entspannens durch unperfektes Zeichnen.

Entspannen durch das zeichnen von Sketchnotes und Doodels und mit Stift und Papier.

Eine Prise Entspannung, können wir das nicht alle immer mal gebrauchen?

Entspannen durch Zeichnen dank Doodles und Sketchnotes

Eben hast du gelesen wie du dich schon beim schreiben von Notizen etwas entspannen kannst, aber die Wirkung des Kritzelns geht noch viel weiter. Gerade das Zeichnen von sich wiederholenden Formen, wie es beim doodeln genutzt wird, aber auch das Spiel mit Farben und Kombinieren von Figuren und Symbolen, hat einen beruhigenden Effekt, ähnlich einer Meditation auf unseren Körper und Geist.

Dabei ist es die Kombi der Bewegung des Stiftes und die dafür erforderliche Konzentration die beim Abbau von Stress hilft und einer neuen Fokussierung der Gedanken.

Eigentlich ist es ganz ähnlich wie bei Malbüchern. Es geht darum, intuitiv zu malen, um so deinem Kopf ein abschalten und Freude zu ermöglichen ohne zu grübeln.

Das Motto das Sketchnotes und Doodles vereint: „Einfach vor Perfektion!“

Wichtig ist, halte deine Zeichnungen einfach, zerdenke sie nicht, lass deinen Stift, Fantasie und Kreativität sich frei entfalten. Grübelst du wie genau jetzt ein perfekter Hund, Katze oder Haus gezeichnet wird dann verkrampfst du. Dabei bin ich mir sicher, du weißt wie diese Tiere aussehen , was sie ausmacht was ihre sogenannten Hauptmerkmale sind. Genau da setzt du an!

Erinnerst du dich noch an das Visuelle Alphabet vom Anfang? Das ist die Grundlage für deine Zeichnungen. Verfeinert wird das ganze dann mit eben diesen Hauptmerkmalen des Tiers oder Objekt das du zeichnen möchtest.

Sketchnotes dürfen unperfekt sein. Es geht um Wiedererkennung nicht um Perfektion.

Übrigens kleine Kinder zeichnen intuitiv genau so.

Beispiel ein Mensch hat einen Kopf, Bauch, Beine, Füße und Arme, zwei Augen, Nase, Ohren Mund fertig. Es ist egal welche Haarfrisur auf dem Kopf ist. Es ist auch egal ob der Körper viel länger ist als die Beine, jeder wird immer erkennen, das ist ein Mensch.

Das gleiche gilt z.B. für den Elefanten. Na was sind seine Hauptmerkmale?

Klar die großen Ohren und der lange Rüssel. Egal welche Form jetzt der Kopf hat, rund, eckig, Oval, zeichnest du die großen Ohren und den Rüssel ein, wird jeder verstehen, das ist ein Elefant.


Leider verlieren wir diese einfache Sicht auf die Dinge während wir größer werden. Der Drang zu Perfektion wird immer größer und der Spaß und die Freude am malen geht oft verloren.


Jetzt die Gute Nachricht. Dank Doodles und Sketchnotes kannst du die Freude und den Spaß am Kreativ sein wieder finden.

Beherzige einfach das Moto was beide Zeichenstile verbindet: Es geht um die Idee und das Tun, nicht um perfekte Kunst! Einfachheit vor Perfektion!

Fazit: Ist Doodeln und Sketchnotes zeichnen das gleiche?

Oft beginnt alles mit dem Doodeln, du zeichnest kleine einfache Bildchen und Muster vor dich hin und übst so unbewusst schon das Zeichnen von Sketchnote Symbolen.

Wenn du dann, die kleinen Zeichnungen und Symbole bewusst in deine Notizen und Lernaufgaben einbindest werden aus Doodle, Sketchnotes.

Du merkst es ist ein schmaler Grad und das eine schließt das andere auf keinen Fall aus. Der einzige unterschied ist, wie und in welchem Bewusstseinszustand du die kleinen Zeichnungen nutzt.

Für was kann ich Sketchnotes und Doodles benutzen?

Du hast gelesen, das du mit den kleinen Zeichnungen entspannen und arbeiten bzw. lernen kannst. Aber die kleinen Bildchen sind total vielfältig einsetzbar.

  • Du kannst damit Geburtstagskarten gestalten, genau genommen sogar Karten für alle Anlässe.

  • Du kannst Piktogramme zeichnen für Kinder die noch nicht lesen können oder auch Senioren mit Demenz.

  • Du kannst damit Mindmaps erstellen und Zukunft Visionen zeichnen.

  • Du kannst Gedanken sortieren und verarbeiten z.B. in Form eines Tagebuches mit Bild und Text.

  • Du kannst Texte und Arbeitsblätter für deine Schüler verständlich und einladen gestalten.

Ich könnte diese Liste noch ewig weiter schreiben den sowohl Sketchnotes als auch Doodles sind unendlich vielfältig genau wie ihr aussehen es sein darf!

Empfehlungen für dich

Wenn du jetzt, das Verlangen spürst, mehr zum Thema Sketchnotes zu lernen, dann schau dir doch mal mein Buch „Der kreative Sketchnotes Workshop für Kinder“ oder den Onlinekurs „Sketchnote🌟Starter“ an.

Beides sind Orte, wo das zeichnen von Sketchnotes auf einmal einfach wird, weil ich dich an die Hand nehme und dir Zeige welchen Schritt du wann gehen kannst.

Empfehulg das Buch "Der kretive Sketchnote Workshop für Kinder" und den passenden Kurs für Groß und Klein "Sketchnote Starter" von Talia Bonn

Zum Schluss, Hand aufs Herz, welche stellen diese Blogbeitrags sind jetzt spontan in deinem Kopf? Die Bilder oder der Text?

Frage & Antwort

Was sind Doodles?

Kleine einfache Zeichnungen die du oft, ganz nebenbei, unbewusst zeichnest.

Was sind Sketchnotes?

Kleine einfache Zeichnungen die meist aus einem einfachen Symbol oder Figur bestehen und wenigen Worten dazu.

Warum benutzt man Sketchnotes zum lernen?

Unser Gehirn liebt die Kombi aus Bild und Text. Es kann Informationen durch die Doppelte Kodierung besser abspeichern und später wieder abrufen.

Entspannen durch Zeichnen geht das wirklich?

Ja, aber nur wenn du bereit bist die Perfektion los zu lassen und dich den Farben und Formen hinzugeben. Dein Kopf und Körper sind dann so in dem Moment beschäftigt, dass die ganzen lauten Gedanken im Kopf nach und nach immer leiser werden.

Ab welchem Alter sollte man Sketchnotes zeichnen lernen?

Ab dem Schulalter macht es sinn, zu lernen, dass man mit Hilfe von kleinen Bildern besser lernen kann.

Das Zeichnen selbst ist aber eine ideale Übung um im Vorschulalter die Stifthaltung und Auge-Hand-Koordination zu trainieren.

Fördert das Zeichnen von Sketchnotes und Doodles Kinder und Erwachsene zugleich?

Kreativität ist für jedes Alter da! Zeichnen fördert sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen die Auge-Hand-Koordination, das Visuelle Denken, das Merken sowie das entspannen durch das gleichzeitige nutzen von Körper (Bewegung durch zeichnen) und Geist.

Noch Fragen offen? Dann schreib mir gerne eine Email (Siehe Impressum) oder lies dir weitere Blogbeiträge von mir durch wie z.B. "Warum Sketchnotes für Kinder wichtig sind".

Wer schreibt hier?

Foto von Talia Bonn der Autorin der Blog Beiträge rund um das Thema Sketchnotes

Hallo, schön das du hier bist!

Mein Name ist Talia Bonn.

Ich freue mich darauf dir mehr über meine Leidenschaft rund um das Thema "Sketchnotes" in Kombination mit "Kindern" zu berichten.

Ich selbst bin Mama von 2 Mädchen und merke immer wieder, das Kreativität und Visualisieren in unserem Schulsystem viel zu kurz kommen. Dabei lässt es sich mit Sketchnotes, ein Leben lang, so viel leichter lernen.

Darum, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht die Einfachheit und Genialität von Sketchnotes an Kinder und deren Eltern weiter zu geben.

Lass uns gemeinsam mehr Farbe ins Leben und Lernen bringen!

Lust mehr über Sketchnotes zu lernen?

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Wie das genau geht erfährst du im Starter Guide.

Mehr erfährst du hier:

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